Zumindest das iPad verkauft sich derzeit besser.

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Die Auswirkungen des Coronavirus auf die Techbranche sind unübersehbar. So sind in den vergangenen Monaten nicht nur die Smartphone-Verkäufe in China massiv zurückgegangen, mittlerweile gibt es auch Konsequenzen für die Produktionskette. So mussten mehrere chinesische Firmen mittlerweile ihre Fertigung zurückfahren.

Positive Nachrichten für Apple

Für den iPhone-Hersteller gibt es nun aber unerwartet eine erfreuliche Nachricht: Die Nachfrage nach iPads ist laut einem Bericht von Digitimes nämlich deutlich gestiegen. Grund dafür dürfte sein, dass die Nutzer, die wegen Quarantänevorschriften zuhause bleiben müssen, dort zunehmend Tablets zum Zeitvertreib nutzen. Auch für Arbeit aus der Ferne sowie Online-Lernen kommen die iPads vermehrt zum Einsatz.

Ausblick

Die Freude bei Apple dürfte allerdings nicht allzu lange anhalten. Denn das Unternehmen wird die Nachfrage wohl schon bald nicht mehr abdecken können. So sollen beide Produktionsstätten für iPads derzeit nur mit einer Kapazität von rund 30 Prozent laufen. Apple ist zwar bemüht, die Fertigung in andere Länder zu verlegen, das geht aber nicht so einfach von einem Tag auf den anderen.

Abwarten

Bisher gibt sich Apple noch zurückhaltend, was die Auswirkungen des Coronavirus auf das eigene Geschäft betrifft. Zwar hat man verlauten lassen, dass man die ursprünglichen Umsatzziele für das aktuelle Quartal nicht erreichen werde, von einer offiziellen Gewinnwarnung an die Investoren hat man bisher aber noch abgesehen. (red, 24.2.2020)