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Die britische Smartphone-Bank Revolut hat bei ihrer jüngsten Finanzierungsrunde 500 Mio. Dollar (462 Mio. Euro) eingesammelt. Damit steigt die Bewertung des Unternehmens mit ihren 2.000 Mitarbeitern auf 5,5 Milliarden Dollar, wie Revolut am Dienstag mitteilte. Das Unternehmen hat seit seinem Start 2015 mehr als zehn Millionen Kunden gewonnen.

Mit dem frischen Geld will es nach eigenen Angaben die Expansion in Europa vorantreiben und neue Produkte anbieten, sowie den von Kunden als unzureichend kritisierten Service verbessern. Zudem wollen die Briten heuer dem Konkurrenten N26 mit Sitz in Berlin auf den amerikanischen Markt folgen.

Wettbewerb

Der Wettbewerb unter den Smartphone-Banken in Großbritannien ist hart. Auch Revolut-Rivalen wie Monzo expandieren im Ausland, um ihr Wachstumstempo beizubehalten. Die von den zwei Österreichern Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal gegründete Smartphone-Bank N26 hatte vor kurzem ihren Rückzug aus Großbritannien angekündigt und dafür den Brexit verantwortlich gemacht. N26 ist mit zuletzt fünf Millionen Kunden etwa halb so groß wie Revolut. Die Smartphone-Bank wurde bei der letzten Geldspritze im vergangenen Sommer mit 3,5 Milliarden Dollar bewertet. (APA, 25.02.2020)