Die Sängerin Duffy will in den kommenden Wochen über die traumatischen Erlebnisse berichten.

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2008 gelang der walisischen Sängerin Aimee Anne Duffy der Durchbruch mit ihrer soulinspirierten Single "Mercy". Ihr Debütalbum "Rockferry" war das bestverkaufte in ganz Großbritannien in diesem Jahr. Nach der Veröffentlichung ihres Nachfolgewerks "Endlessy", das eher floppte, zog sich die 1984 geborene Sängerin weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurück.

Traumata

Der Rückzug dürfte allerdings nichts mit der Musikindustrie zu tun gehabt haben. Wie Duffy nun in einem schockierenden Post auf Instagram schreibt, soll sie unter Drogen gesetzt, vergewaltigt sowie mehrere Tage lang in Gefangenschaft gehalten worden sein. Sie zog sich aus der Öffentlichkeit zurück, weil sie Zeit brauchte, um diese traumatisierenden Erlebnisse zu verarbeiten.

Ein Journalist habe Duffy letzten Sommer kontaktiert, weil er sich gewundert hatte, warum die vielversprechende Künstlerin von der Bildfläche verschwunden war. Ihm erzählte sie ihre Geschichte. In den kommenden Woche soll ein Interview mit Duffy zu den Geschehnissen erscheinen. (red, 26.2.2020)