Zwischenzeitlich waren alle Gebäude in der Gegend in Milwaukee abgesperrt.

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Die Polizei war mit Spezialkräften vor Ort.

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Der CEO von Molson Coors, Gavin D. Hattersley, bei einer Pressekonferenz zum Angriff.

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Washington/Milwaukee – Bei einem Schusswaffenangriff in einer Großbrauerei der US-Stadt Milwaukee in Wisconsin sind fünf Menschen getötet worden. Der 51-jährige mutmaßliche Täter wurde anschließend tot aufgefunden, er hatte sich offenbar das Leben genommen, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Bei dem Angreifer soll es sich um einen früheren Angestellten des Bierkonzerns Molson Coors handeln, der kurz vor der Tat entlassen wurde. Er eröffnete am frühen Mittwochnachmittag in der Brauerei, in der mehr als tausend Menschen beschäftigt sind, das Feuer. Bei allen fünf Todesopfern handelt es sich um Beschäftigte von Molson Coors, erklärte Bürgermeister Tom Barrett. Er sprach einer "unfassbaren Tragödie für unsere Stadt".

Entlassung nach Umstrukturierung

Der mutmaßliche Täter war den Medienberichten zufolge im Zuge einer größeren Umstrukturierung entlassen worden. Dabei sollen 400 bis 500 Stellen abgebaut werden. Nach Informationen des Senders CBS soll er das Namensschild eines anderen Beschäftigten gestohlen haben und dann mit seiner Waffe auf das Firmengelände zurückgekehrt sein.

Molson Coors hieß bis zum vergangenen Jahr noch Miller Coors. Miller und Coors sind die populärsten Biermarken des Konzerns. Milwaukee am Lake Michigan ist eines der Zentren der Bierproduktion in den USA. (APA, 27.2.2020)