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Foto: REUTERS/Eric Gaillard

Turin – Juventus Turin hat am Sonntag die Möglichkeit, mit Inter Mailand einen Konkurrenten im Fußball-Serie-A-Titelkampf aus dem Rennen zu nehmen. Sollte die "Alte Dame" den Schlager der 26. Runde zu Hause gegen die Mailänder gewinnen, würde der Vorsprung auf den Liga-Dritten schon auf neun Zähler anwachsen. Kurios dabei: Die Partie findet wegen des Coronavirus unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Auch die Spiele des Prödl-Clubs Udinese gegen Fiorentina (Samstag), AC Milan gegen Genoa, Parma gegen SPAL Ferrara, Sassuolo gegen Brescia (alle Sonntag) sowie Sampdoria Genua gegen Verona (Montag) finden ohne Zuschauer statt. In Italien gibt es mit etwa 650 Infizierten den größten Ausbruch von Sars-CoV-2 in Europa. 17 Menschen sind an der Erkrankung bereits gestorben. Bereits am vergangenen Wochenende hatte es in der Serie A vier Spielabsagen gegeben.

Inter kennt die Situation bereits, hatte man doch auch am Donnerstag gegen Ludogorez Rasgrad (2:1) in der Europa League vor leeren Rängen reüssieren müssen. "Es hat sich wie eine Trainingspartie angefühlt, war eine ganz eigenartige Atmosphäre", berichtete Inter-Coach Antonio Conte. Sein Team hat ein Match weniger als Juve ausgetragen und fünf Zähler Rückstand auf den Zweiten Lazio Rom, der zum Rundenauftakt am Samstag Bologna zu Gast hat.

Bei Juventus könnte Cristiano Ronaldo zum alleinigen Liga-Rekordmann avancieren, sollte er auch im zwölften Serie-A-Spiel in Folge ins Tor treffen. Der 35-jährige Portugiese ist so richtig in Torlaune, hat in 21 Ligaspielen 21 Mal getroffen. Bei der 0:1-Niederlage in der Champions League ging Ronaldo am Mittwoch allerdings leer aus, dadurch müssen die favorisierten Italiener auch gehörig um den Aufstieg ins Viertelfinale der "Königsklasse" bangen. (APA; 28.2.2020)