Supermärkte, also Orte, an denen Menschenansammlungen zu erwarten sind, sollte man momentan selten aufsuchen. Gegen einen Spaziergang ist aber nichts einzuwenden, umso besser, wenn man ihn gleich mit der Beschaffung von Nahrungsmitteln verbinden kann. An Bachufern und in Wäldern gibt es noch genug Bärlauch, der sich beispielsweise in Form von Nockerln gut verarbeiten lässt.

Das Rezept haben wir aus dem soeben erschienenen Kochbuch "Geschmackssache" von Roland Essl nachgekocht und final etwas abgewandelt. Der Bärlauchgeschmack ist dabei sehr schwach ausgeprägt, also keine Angst vor dem knofeligen Grünzeug!

Für 4 Personen benötigt man:

300 g griffiges Mehl
ca. 20 Stk. Bärlauchblätter
150 ml Milch
3 Eier
10 g Salz
etwas Muskatnuss
etwas Butter, evtl. Parmesan oder Speckwürfel

Das Rezept als PDF zum Ausdrucken.

Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen.

Foto: Petra Eder

Die Bärlauchblätter waschen, trocknen und fein schneiden.

Foto: Petra Eder

Mit der Milch fein mixen.

Foto: Petra Eder

Das Mehl mit Salz und etwas geriebener Muskatnuss in einer Schüssel mischen.

Foto: Petra Eder

Die Bärlauch-Milch mit den Eiern verquirlen, zum Mehl gießen ...

Foto: Petra Eder

... und zu einem glatten Nockerlteig verarbeiten.

Foto: Petra Eder

Die Masse durch Nockerlsieb oder -hobel ins kochende Wasser streichen.

Foto: Petra Eder

Zwei Minuten kochen lassen, abseihen und unter fließendem kaltem Wasser abschrecken.

Foto: Petra Eder

In einer Pfanne etwas Butter zerlassen und die Nockerln darin schwenken. (Anm.: Roland Essl schwitzt etwas fein geschnittenen Knoblauch in der Butter an, bevor er die Nockerln dazugibt.)

Foto: Petra Eder

Wir haben uns statt Knoblauch in der Pfanne für Parmesan beim Servieren entschieden. Wer es nicht vegetarisch möchte, kann auch ein paar gebratene Speckwürfel oben draufgeben. (Petra Eder, 18.3.2020)

Weiterlesen:

Forellenfilets mit Bärlauchsauce

Klassiker Eiernockerln: Rezept mit Video

Foto: Petra Eder

Das Rezept wurde aus dem Buch "Geschmackssache" von Roland Essl nachgekocht.

Eine ausführliche Besprechung erscheint am Samstag in unserer Kochbuch-Rubrik.

Verlag Anton Pustet
€ 24,00

Foto: Marco Riebler