Laut "Wien zu Fuß" sind die Menschen in der Bundeshauptstadt nur noch halb so viel per pedes unterwegs.

Foto: AP

Die Menschen bewegen sich seit den Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise offenbar tatsächlich deutlich weniger. Geht man nach der Schrittzähler-App fürs Smartphone namens "Wien zu Fuß", so haben deren Nutzer die Anzahl ihrer Schritte seither in etwa halbiert. Das geht aus Daten der App hervor, die die APA angefragt hat.

Massiver Rückgang

Legten die Nutzer der Applikation in der letzten Woche vor den Ausgangsbeschränkungen (9. bis 15. März) demnach noch 50.749.992 Schritte zurück, so waren es in der Woche darauf (16. bis 23. März) nur mehr 25.616.853 Schritte. Vergangene Woche waren es dann weiterhin nur knapp 25,7 Millionen Schritte.

Die App der städtischen Wiener Mobilitätsagentur wurde 34.091 mal heruntergeladen. Mehr als 2.259 Menschen nutzen die App zumindest monatlich, mehr als 1.081 einmal pro Woche und mehr als 366 einmal täglich. Die App gibt es seit dem "Jahr des Zu-Fuß-Gehens" im Jahr 2015. Sie ist kostenlos und verfügt etwa auch über einen Routenplaner, der die Bedürfnisse beim Zu-Fuß-Gehen berücksichtigt. (APA, 30.03.2020)