Die Corona-Krise brachte vielen Menschen die Arbeitslosigkeit und noch mehr Menschen die Kurzarbeit. Wie sich die wirtschaftliche Lage weiterentwickeln und welche Auswirkungen es auf die Erwerbstätigkeit geben wird, ist noch schwer abschätzbar. Vielfach sind auch Studierende von den wirtschaftlichen Folgen betroffen, da sie oft Jobs in der Gastronomie, im Einzelhandel und im Veranstaltungsbereich haben, die durch die Maßnahmen weggefallen sind.

Viele Studierendenjobs in der Gastronomie fielen der Krise zum Opfer. Ihrer auch?
Foto: Reuters/STRINGER

Erwerbstätigkeit bei Studierenden sank

27 Prozent der Studierenden waren vor Corona mehr als 20 Stunden pro Woche erwerbstätig, seit der Krise sind das nur mehr 20 Prozent, so eine Studie von Peter Hajeks Public Opinion Strategies von Mitte April. Der Anteil der nicht oder höchstens zehn Stunden Erwerbstätigen hat sich von 42 auf 64 Prozent erhöht. Im Mittel sank der Umfang der Erwerbstätigkeit von 17,3 auf 11,4 Stunden.

Viele Studierende, die geringfügig beschäftigt waren, konnten zudem nicht in Kurzarbeit geschickt werden und wurden gleich gekündigt. Auch Arbeitslosengeld können sie nicht beziehen, was gerade für Studierende, die nicht von Eltern unterstützt werden können, zu großen finanziellen Herausforderungen führt.

Wie ist das bei Ihnen?

Ist Ihr Studierendenjob von der Corona-Krise betroffen? Haben Sie die Möglichkeit zur Kurzarbeit, oder wurden Sie gekündigt? In welcher Branche arbeiten Sie oder haben Sie gearbeitet? (wohl, 5.5.2020)