Die NBA pausiert seit 11. März.

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New York – In der National Basketball Association (NBA) dürfen einige Profis ab Freitag die Einrichtungen ihrer Teams wieder nutzen. Voraussetzung ist die Einhaltung von strengen Regeln wie etwa der Maximalzahl von vier Spielern, die sich gleichzeitig in den Gebäuden aufhalten dürfen. Auch ist es den Basketballern untersagt, miteinander zu trainieren oder gegeneinander zu spielen.

Möglich ist die von der NBA erlaubte Lockerung nur in den Staaten, in denen damit keine regionalen oder lokalen Regeln wegen der Coronavirus-Pandemie gebrochen werden. Zu den Teams, die ihre Trainingshallen für ihre Spieler zugänglich machen zählen nach US-Medienberichten die Portland Trail Blazers, die Denver Nuggets und die Cleveland Cavaliers. Die NBA pausiert seit 11. März.

Conference Call am Freitag

Mark Cuban, der Eigentümer der Dallas Mavericks, warnte indes vor der Ansteckungsgefahr aufgrund der nicht vorhandenen Testmöglichkeiten. Deshalb könne man nicht für die Sicherheit der Spieler garantieren. "Wir können zwar diverse Vorsichtsmaßnahmen treffen, aber das ist es nicht wert – vor allem, wenn sich unsere Burschen anders fit halten und irgendwo im Freien auf Körbe werfen können", betonte Cuban im The-Athletic-Podcast "77 Minutes in Heaven".

Für Freitag ist ein Conference Call mit NBA-Boss Adam Silver, Michele Roberts, die Direktorin der Spielvereinigung NBPA ist, sowie allen Profis geplant. Dabei sollen die Spieler die Möglichkeit haben, ihre Fragen zu stellen und eventuelle Bedenken zu äußern. (APA; 7.5.2020)