Foto: Braille Skateboarding

Ein Bildschirm-Ständer für 1.099 und Rollräder für 849 Euro. Apple sorgt immer wieder mit außergewöhnlich hochpreisigen Produkten für Verwunderung und Spott. Erstgenannte Hardware wird für den Pro-Bildschirm angeboten. Die Rollen machen Apples Profi-Rechner Mac Pro mobil, der mindestens 6.500 Euro kostet.

Marques Brownlee

Wieso sind die Rollen eigentlich so teuer?

Tech-Youtuber Marques Brownlee hat sich mit den sündteuren Rollen auseinandergesetzt und liefert zugleich auch eine Erklärung dafür, wieso diese so teuer verkauft werden. So richtet sich das Produkt an eine äußerst kleine Zielgruppe, die noch dazu aus Enthusiasten besteht. Die Entwicklung und Produktion würden sich angesichts der kleinen Verkäufe finanziell nicht wirklich auszahlen, also verlangt Apple einen Premium-Preis.

Braille Skateboarding

Mac-Rollen auf dem Skateboard platziert

Neben den wenigen Menschen, die die Rollen tatsächlich benötigen, haben auch andere Youtuber diese für sich entdeckt – darunter ein Skateboarding-Kanal mit fast 4,8 Millionen Abonnenten. Dort wurde der Versuch gewagt, ob die teuren Rollen denn auch auf einem Skateboard verwendet werden können. Die Antwort auf diese Frage, die sich wohl noch niemand gestellt hat, lautet: Ja.

Schlechte Fortbewegung und erste Fehler

Apples "Magie" kommt bei dem Experiment aber nicht zur Geltung. Ein Skateboard mit den Rollen ist zwar nutzbar, aber im Grunde unbrauchbar. Eine Fortbewegung ist fast unmöglich und auch Tricks werden durch diese deutlich erschwert. Nach kurzer Zeit und einem erfolgreichen Kickflip waren außerdem die ersten Hardware-Schäden zu bemerken. (red, 15.5.2020)