Der 13-Jährige war mit Kampfweste, Militärrucksack, Sturmhaube und einer Spielzeugwaffe im Wald unterwegs.

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Linz – Ein 13-Jähriger, der im Militäroutfit und mit einer Spielzeugwaffe im Wald allein Krieg gespielt hatte, löste am Dienstagabend in Linz einen großen Polizeieinsatz aus: 14 Streifen umstellten das Areal, unterstützt von einem Hubschrauber. Denn mehrere Personen hatten bei der Exekutive angerufen und gemeldet, dass in dem Gebiet ein Soldat in Tarnkleidung und mit einem Gewehr unterwegs sei.

Die Polizei ging zunächst von einem Wilderer aus. Ermittlungen an Ort und Stelle ergaben aber, dass sich in dem Wald immer wieder ein 13-Jähriger herumtreiben und Krieg spielen würde. Die Beamten fanden den Buben in der Wohnung seiner Eltern. Er bestätigte, dass er kurz zuvor noch mit Kampfweste, Militärrucksack, Sturmhaube und einer Spielzeugwaffe im Wald gewesen sei. Normalerweise spiele er dort mit seinen Freunden, diese hätten aber keine Zeit gehabt, also sei er allein gegangen. Damit war der Einsatz beendet, und das Aufgebot an Einsatzkräften rückte wieder ab. (APA, 20.5.2020)