Ein älteres iPhone.

Foto: reuters/duvignau

Das FBI hat es offenbar geschafft, mit eigenen Mitteln das iPhone eines Anschlagstäters zu entsperren. So wurde das Gerät eines Schützen bei einem tödlichen Anschlag auf den US-Marinestützpunkt in Pensacola in Florida geknackt. Dabei habe man, wie "CNN" berichtet, Hinweise gefunden, dass eine Verbindung zu der Terrororganisation Al-Qaida bestehe. Der Schütze tötete drei Personen und wurde daraufhin selbst erschossen.

Auch Trump mischte sich ein

In den vergangenen Monaten war ein Streit zwischen Apple und den Behörden ausgebrochen, da diese – nicht zum ersten Mal – Hilfe beim Öffnen der Geräte verlangten, das Unternehmen sich aber weigert. Auch US-Präsident Donald Trump hatte sich eingemischt und auf Twitter angemerkt, dass die Regierung Apple in Handelsfragen doch "die ganze Zeit" helfe, der Konzern aber im Gegenzug keinen Zugang zu verschlüsselten Inhalten gewähre, selbst, wenn es um "Mörder" oder dergleichen ginge. Hintertüren seien "egal".

Nicht das erste Mal

Das erste Mal ist das nicht – bereits vor Jahren wollte das FBI Apple zwingen, Sicherheitslücken einzubauen, um Angriffe zu ermöglichen, blieb aber zunächst erfolglos. Das Unternehmen gibt an, doch sowieso den Zugriff auf iCloud-Daten zu gewähren und sehe daher keinen Grund, um weitere Hintertüren zu integrieren. (red, 20.5.2020)