DER STANDARD

Rund 45 Minuten dauerte die Demonstration der Wiener Freiheitlichen auf dem Heldenplatz am Mittwochnachmittag. Etwa 500 Personen hörten dem Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp zu, der gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung wetterte und Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) als "Totengräber unser Freiheit, unserer Wirtschaft und unseres Wohlstands" bezeichnete. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erklärten dem STANDARD gegenüber ihre Ansichten zur Maskenpflicht, zu den neuen Regeln in der Schule und darüber, was die Banken mit alldem zu tun haben.

Einige hundert Meter weiter gab es eine Gegendemo von linken Gruppierungen, die von einer "gefährlichen Entwicklung" in Hinblick auf die FPÖ-Demonstration sprachen. (Andreas Müller, Ayham Yossef, 20.5.2020)