Die beiden Rücktritte 2016 und 2019 waren nur von kurzer Dauer.

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Stockholm – Der ehemalige Zweigewichts-UFC-Champion Conor McGregor hat zum dritten Mal bekanntgegeben, dass er sich aus dem Sport zurückzieht. Auf Twitter schrieb er: "Hey Leute, ich habe beschlossen, mich aus dem Kampfsport zurückzuziehen. Ich danke euch allen für die tollen Erinnerungen! Was war das für eine Fahrt", sagte der Ire, fügte ein Bild von ihm und seiner Mutter hinzu und versprach, ihr ein Traumhaus zu kaufen.

Der 31-jährige ehemalige UFC-Champion im Feder- und Leichtgewicht gab den Sport erstmals im April 2016 auf. Im März 2019 kündigte er erneut an, dass er seine Karriere an den Nagel hängen werde, doch in beiden Fällen waren die Rücktritte nur von kurzer Dauer.

Mixed Martial Arts ist eine Kampfsportart, bei der sich die Teilnehmer schlagen, treten, in den Würgegriff nehmen und eine ganze Reihe von Techniken aus anderen Kampfsportarten wie Karate einsetzen.

Skandale und Kontroversen

McGregor hat in seiner Karriere wiederholt durch Skandale und Kontroversen für Aufsehen gesorgt. So fiel der 30-Jährige aus Dublin einmal mit einem Ausraster gegen einen Fan auf. Beim Verlassen eines Hotels in Miami Beach attackierte er nach Polizeiangaben den Mann. Der Kampfsportler wurde festgenommen, gegen Kaution aber wieder auf freien Fuß gesetzt.

Nach einer Niederlage gegen den Russen Khabib Nurmagomedow in Las Vegas kam es zu einer Massenschlägerei zwischen seinem Lager und dem seines russischen Gegners. Nurmagomedow wurde gar von Polizisten aus der Halle geleitet. Wegen seiner Rolle in dem Vorfall ist McGregor immer noch von der Athletenkommission des US-Bundesstaates Nevada gesperrt. (Reuters, red, 7.6.2020)