DER STANDARD

Temporäre Pop-up-Radwege sind ihr nicht genug: Die Initiative "Platz für Wien" will "Platz zum gemütlichen Gehen, sicheren Radfahren, schattigen Verweilen und gefahrlosen Spielen", heißt es auf der Homepage, wo bis zur Wien-Wahl am 11. Oktober Unterschriften für eine Petition gesammelt werden.

Laufend finden Aktionen statt, wie vergangene Woche in Wien-Donaustadt, wo "Platz für Wien" auf einen sichereren Schulweg vor der AHS Heustadelgasse aufmerksam machte. Auch befreundete Initiativen wie die "20er*innen" werden unterstützt, die am Samstag im Fahrradkorso um den Hannovermarkt kreisten, um auf die problematische Verkehrssituation zu Marktzeiten aufmerksam zu machen. Schließlich gibt es das "Platzmobil", ein umgebautes Lastenfahrrad mit Sesseln, Sonnenschirm und Bäumchen, das die Gruppe auf Autoparkplätzen abstellt und alle zwei Wochen in einen neuen Bezirk fährt.

DER STANDARD begleitete die Aktionen von "Platz für Wien" mit der Kamera. (Andreas Müller, Ayham Yossef, 12.6.2020)