Manchester City ist beim Pannen-Restart der englischen Premier League einen großen Schritt Richtung Vizemeisterschaft gegangen. Die Mannschaft von Pep Guardiola bezwang den FC Arsenal 3:0 (1:0) – Hauptgesprächsthema war aber das Versagen der Torlinientechnik beim ansonsten unspektakulären 0:0 zwischen Aston Villa und Sheffield United.

Eigentlich ein klarer Fall von Tor.
Foto: AP/Paul Ellis

In der ersten Halbzeit hatte Villa-Keeper Örjan Nyland mit dem Ball in der Hand die eigene Torlinie klar überquert, das Hawk-Eye sendete aber kein Signal an den Schiedsrichter, sodass der fällige Treffer für Sheffield ausblieb.

Die Betreiber des "Falkenauges" bestätigten das Versagen und entschuldigten sich via Twitter "bei der Premier League, Sheffield United und jedem von diesem Vorfall Betroffenen".

Vor dem Restart waren die Profis beider Mannschaften symbolisch auf die Knie gegangen, um gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA zu protestieren.

Zwischendurch leidende ManCity-Fans im Homeoffice.
Foto: AP/ Laurence Griffiths

In Manchester konnte Arsenal die verdiente Niederlage durch Tore von Raheem Sterling (45.), Kevin de Bruyne (51., Foulelfmeter) und Phil Foden (90.+1) nicht verhindern. David Luiz sah die Rote Karte (50.).

Kurz vor dem Abpfiff war das Spiel wegen einer möglicherweise schweren Verletzung von City-Profi Eric Garcia mehrere Minuten lang unterbrochen.

Der FC Liverpool mit Teammanager Jürgen Klopp war der gesamten Liga vor der monatelangen Coronapause weit enteilt. Die Reds haben neun Spiele vor Saisonende 22 Punkte Vorsprung auf ManCity. (sid, 17.6.2020)