Sepp Straka in den Palm Beach Gardens.

Foto: Reuters/Reinhold Matay-USA TODAY Sports

Hilton Head (South Carolina) – Golfer Sepp Straka hat das zweite PGA-Turnier nach der Corona-Pause auf dem geteilten 33. Platz beendet. Der gebürtige Wiener spielte am Sonntag (Ortszeit) beim mit 7,1 Millionen Dollar dotierten RBC Heritage in Hilton Head eine 67er-Finalrunde und hatte am Ende zehn Schläge Rückstand auf den Sieger Webb Simpson aus den USA. Der 27-jährige Straka war als 47. in die Schlussrunde gegangen.

Simpson setzte sich im US-Bundesstaat South Carolina mit insgesamt 262 Schlägen gegen den Mexikaner Abraham Ancer (263) sowie Daniel Berger aus den USA und den Engländer Tyrrell Hatton (beide 264) durch. Der 34-jährige US-Open-Sieger von 2012 erhielt für seinen siebenten Erfolg auf der Tour ein Preisgeld von rund 1,28 Millionen Dollar.

Die PGA-Tour hatte bereits zu Beginn des zweiten Turniers nach der Corona-Pause ihre erste Bewährungsprobe bestehen müssen. Der US-Profi Nick Watney war nämlich laut offiziellen Angaben am Freitag positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der 39-Jährige trat folglich nicht mehr zur zweiten Runde an, daraufhin ordnete die US-Tour für alle Personen Tests an, die mit Watney Kontakt hatten. Am Samstag teilte die PGA-Tour via Twitter mit, dass alle elf Tests negativ ausgefallen waren.

In dieser Woche steht auf der PGA-Tour bereits das nächste Turnier an, bei dem keine Zuschauer erlaubt sind. Ab Donnerstag schlagen die Golfprofis bei der Travelers Championship in Cromwell im Bundesstaat Connecticut ab. (APA/dpa, 22.6.2020)