Beim französischen Fußballmeister Paris St. Germain waren drei Spieler und ein Mitarbeiter zwischenzeitlich mit dem Coronavirus infiziert.

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Paris – Beim französischen Fußballmeister Paris St. Germain waren drei Spieler und ein Mitarbeiter zwischenzeitlich mit dem Coronavirus infiziert. Der Verein um Trainer Thomas Tuchel gab am Dienstag bekannt, dass die Screening-Tests vor der Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes "vier frühere Fälle von Kontamination mit SARS-CoV-2 (Coronavirus, d. Red.) aufzeigten". Die Personen seien allerdings nicht mehr ansteckend und können deshalb regulär am Training teilnehmen. Um wen genau es sich handelt, ließ der Klub offen.

Am Montag hatte PSG damit begonnen, alle Profis in Vorbereitung auf das Finalturnier der Champions League in Lissabon ab dem 12. August medizinisch und gesundheitlich zu testen. Am Donnerstag soll beim Klub das Training in Kleingruppen starten.

Vorfreude auf Königsklasse

Lediglich der zu Inter Mailand abwandernde Stürmer Edison Cavani (Uruguay) sowie Rechtsverteidiger Thomas Meunier (Belgien), der mit einem Wechsel zu Borussia Dortmund in Verbindung gebracht wird, waren nicht dabei. Der brasilianische Superstar Neymar freut sich dagegen, "wieder loszulegen. Ich kann es kaum erwarten, auf das Spielfeld zurückzukommen und Geschichte zu schreiben."

Im Gegensatz zu den anderen europäischen Topligen hatte die Ligue 1 ihre Meisterschaft bereits im März aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochen und Paris zum Meister erklärt. Das letzte Spiel vor der Corona-Zwangspause gewann PSG gegen Borussia Dortmund mit 2:0 und sicherte sich damit den Einzug ins Viertelfinale der Königsklasse. (APA, 23.6.2020)