Manila- Bei einer Razzia in einem Haus in Manila hat die philippinische Polizei nach eigenen Angaben vier mutmaßliche islamistische Terroristen erschossen. Es sei am Freitag in dem Haus im Vorort Paranaque zu einem Feuergefecht mit den Männern gekommen, die der Terrororganisation Abu Sayyaf zugerechnet würden, erklärte Manilas Polizeichef Debold Sinas.

In dem Haus seien Schusswaffen, Sprengsätze und Belege für Finanzgeschäfte sichergestellt worden. Einer der Getöteten habe Geldtransfers aus Indonesien organisiert.

Bei der Durchsuchung einer Wohnung im Großraum Manila kam es zu einer Schießerei zwischen der Polizei und Militanten.
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Der General der Streitkräfte Felimon Santos erklärte, die Getöteten hätten Zivilisten töten und öffentliche Infrastruktur zerstören wollen. Der Vorfall zeige die Notwendigkeit der auf den Weg gebrachten neuen Sicherheitsgesetze.

Kritiker befürchten, dass auf der Basis der neuen Gesetze die Meinungsfreiheit eingeschränkt werden könnte, weil Kritik an der Regierung unter einer weichen Definition als Terrorismus eingestuft werden könnte. (APA, 26.6.2020)