Heiß umkämpft.

Foto: Reuters/ KAI PFAFFENBACH

Heidenheim – Traditionsklub Werder Bremen bleibt der deutschen Fußball-Bundesliga erhalten. Vier Tage nach dem 0:0 im Hinspiel reichten ÖFB-Legionär Marco Friedl und Kollegen in Heidenheim am Montag ein 2:2 (1:0), dank der Auswärtstorregel wendete Werder den zweiten Bundesliga-Abstieg nach 1980 ab.

Die Partie begann für die Außenseiter, bei denen Konstantin Kerschbaumer Ersatz war, durch ein Eigentor von Norman Theuerkauf in der dritten Minute denkbar schlecht. Tim Kleindienst (85.) sorgte mit dem 1:1 noch einmal für Spannung und eine packende Schlussphase, in der Ludwig Augustinsson (94.) die Bremer in Führung schoss. Den Ausgleich, das 2:2 durch einen Foulelfmeter durch Kleindienst (96.) konnten die Gäste dann verschmerzen.

Frank Schmidt verpasste dagegen die vorläufige Krönung seiner bald 13 Jahre als FCH-Trainer und bleibt mit seiner Mannschaft in der 2. Liga. Die lange Karriere des 41-jährigen Werder-Angreifers Claudio Pizarro hat dagegen ein versöhnliches Ende gefunden.

"Ich bin einfach nur froh und glücklich, dass wir es doch noch geschafft haben. Wir waren so oft tot ...", sagte Bremen-Coach Florian Kohfeldt bei Dazn und fügte an: "Scheiß Saison, gutes Ende."

Hoppala.
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Für Aufsehen sorgten Mitte der zweiten Hälfte etwa jene 50 Zuschauer, die sich plötzlich auf der Haupttribüne befanden. Wie sie ins Stadion kamen, war zunächst unklar. Nach den coronabedingten Hygiene- und Sicherheitsvorschriften sind derzeit keine Fans in den Stadien zugelassen. Nach wenigen Minuten wurden die Zuschauer von Ordnern wieder aus der Arena geleitet. (APA, dpa, sid, 6.7.2020)