Kanye West als US-Präsident?

Foto: AP/Evan Vucci

Die Maya haben sich vermutlich einfach verrechnet. Kann passieren. Passiert sogar bei Budgetentwürfen, und die sind üblicherweise nicht vorausblickend auf Tausende von Jahren ausgelegt. Also. Kein Vorwurf an die Maya. Vielleicht ist auch nur ein Teil der besagten Weltuntergangstafel verloren gegangen. Geschreddert. Anonym. Nichts Genaues weiß man nicht.

Aber was man weiß, reicht eigentlich auch schon reichhaltig: Kanye West will Präsident werden anstelle des Präsidenten. Schöne Aussichten für alle, die die Pandemie und Donald Trumps Amtszeit in den USA doch noch überleben.

"Idiocracy"

Paris Hilton überlegt sich übrigens auch in den Wahlkampf einzusteigen. Das Private und das Politische vermengen sich bis zur Unkenntlichkeit zu einem boulevardesken Albtraum, den sich nicht einmal der doch recht prophetische Film "Idiocracy" in jedem Detail ausmalen konnte.

In Sibirien tauen derweil im Permafrostboden seelenruhig Babymammuts auf, damit die Babyelefanten neue Spielkameraden haben. Dafür ist wenigstens die Führung des Landes stabil. Und Wahlkämpfe sind völlig überbewertet. Die nächsten hundert Jahre wird Russland mit einiger Wahrscheinlichkeit von Putins Klonen regiert.

Das heißt, falls der Komet doch nicht kommt. Das Leben ist ein Film. Nicht immer ein guter. (rab, 12.7.2020)