Die Marke Volkswagen wurde von Dieselskandal in Mitleidenschaft gezogen.

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Washington- Ein US-Richter in Detroit hat am Donnerstag der Überstellung des inhaftierten Ex-Volkswagen-Managers Oliver Schmidt nach Deutschland zugestimmt. Der heute 51-Jährige sollte eigentlich erst im Dezember 2022 aus der US-Haft entlassen werden. Die restliche Strafe wegen Verschwörung zum Betrug im Zusammenhang mit dem Diesel-Skandal soll er nun in Deutschland absitzen.

Schmidt war vor gut zwei Jahren auf dem Weg in den Urlaub von US-Fahndern am Flughafen von Miami verhaftet worden. Seine Festnahme galt für andere Manager, die von US-Behörden wegen "Dieselgate" gesucht werden, als Mahnung, nicht ins Ausland zu reisen. (APA, 16.7.2020)