Betrüger haben einem Zeitungsbericht zufolge Tausende deutsche Kreditkarten gehackt, um damit im Ausland einzukaufen.

Foto: REUTERS/Thomas White/Illustration/File Photo

Frankfurt – Betrüger haben einem Zeitungsbericht zufolge Tausende deutsche Kreditkarten gehackt, um damit im Ausland einzukaufen. Allein die Commerzbank habe vorsorglich Hunderte "Mastercard" sperren lassen, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung".

Kunden per Brief informiert

Dieser Tage hätten die Kunden betroffener Banken einen Brief erhalten, in denen ihnen mitgeteilt worden sei, dass ihre Karte mit sofortiger Wirkung gesperrt sei.

"Ihre Kreditkarte funktioniert nicht mehr", zitierte die Zeitung aus einem Schreiben der Commerzbank. Bei den Karten seien Umsatzanfragen aufgefallen, die auf "eine missbräuchliche Nutzung" hindeuteten, hieß es zur Begründung an die Kunden.

Manager: Begrenzter Schaden

Allein in der Commerzbank waren dem Bericht zufolge etwa 600 Karten betroffen, auch andere Kreditinstitute blieben demnach nicht verschont. Ein Commerzbank-Manager sagte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", es sei glücklicherweise kein größerer Schaden entstanden: "Unsere Frühwarnsysteme haben funktioniert." (APA/AFP, 18.7.2020)