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Die teilstaatliche Telekom Austria hat den Verkauf ihrer Minderheitsbeteiligung an der Telecom Liechtenstein abgeschlossen. Wie im August des Vorjahres angekündigt, hat das Land Liechtenstein den 24,9-Prozent-Anteil der A1 Telekom Austria Group übernommen. Das Land Liechtenstein sei nunmehr mit 21. Juli 2020 100-Prozent-Aktionärin der Telecom Liechtenstein, teilte die Telekom Austria heute mit.

Da es sich um eine Minderheitsbeteiligung handle, sei sie im Konzernergebnis der A1 Telekom Austria Group (A1TAG) nicht vollkonsolidiert gewesen und habe somit keine Auswirkung auf den Konzernumsatz bzw. das Betriebsergebnis (EBIT). Das anteilige Ergebnis der Telecom Liechtenstein (TLI) sei im Finanzergebnis und damit im Konzerngewinn der Telekom Austria ausgewiesen.

Weiterverfolgung

Aufgrund der Konzernstruktur und des Beteiligungsportfolios der A1 Telekom Austria Group sei die strategische Weiterführung der LTI-Minderheitsbeteiligung nicht mehr weiterverfolgt worden, so das börsennotierte österreichische Unternehmen. Die 2014 eingegangene Partnerschaft habe gemäß Aktionärsbindungsvertrag eine ordentliche Kündigungsmöglichkeit nach fünf Jahren vorgesehen, von der die Telekom-Austria-Gruppe Gebrauch gemacht habe. Eine weitere Kooperation vor allem auf technisch-operativer Ebene (ohne Kapitalverflechtung) sei zwischen TLI und Telekom Austria vereinbart. (APA, 21.07.2020)