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Der US-Telekommunikationskonzern Verizon profitiert in der Corona-Krise von einer verstärkten Nachfrage nach seinen Telefon- und Internetdiensten. Der Nettogewinn legte um 19 Prozent auf 4,84 Mrd. Dollar (4,18 Mrd. Euro) zu. Dazu trug bei, dass wegen der verstärkten Nutzung von Homeoffice und Homeschooling zur Eindämmung der Pandemie Verizon mit 173.000 überraschend viele Vertragskunden dazu gewann.

Der Umsatz fiel laut einer Unternehmensmitteilung vom Freigag zwar im zweiten Quartal um 5,1 Prozent auf 30,4 Mrd. Dollar, lag aber über den Analystenerwartungen von 29,93 Mrd. Dollar. Die Einnahmen der Mediensparte, zu der die Onlineportale Yahoo, HuffPost und TechCrunch gehören, sanken binnen Jahresfrist um rund ein Viertel auf 1,4 Milliarden Dollar. Viele Firmen schalteten aus Kostengründen weniger Werbung. (APA, 24.7. 2020)