Einige US-Demokraten sorgen sich, dass es bei der Briefwahl wegen zu langsamer Zustellung zu Problemen kommen könnte.

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Washington – In den USA sorgen sich oppositionelle Demokraten, dass die langsame Briefzustellung ein Hindernis für die kommende Präsidentenwahl im Herbst werden könnte. Vier Senatoren warfen am Freitag dem Chef der staatlichen Post, Louis DeJoy, vor, von ihm vorgenommene fragwürdige Veränderungen könnten sich negativ auf die Briefzustellung auswirken.

"Es ist essenziell, dass die Post ihren Dienst nicht verlangsamt oder in irgendeiner Weise beeinträchtigt", schrieben die Senatoren an DeJoy, der seit Juni Post-Chef ist. Wegen der Corona-Pandemie wird mit einem größeren Anteil an Briefwählern als bei früheren Wahlen gerechnet. US-Präsident Donald Trump sieht in der Briefwahl die Gefahr von Manipulationen. Zudem warnt er, es könnte Monate dauern, bis die Stimmen der Briefwähler ausgezählt seien. Der in Umfragen zurückliegende Präsident hat unter anderem deswegen eine Verschiebung des Wahltermins vorgeschlagen. (APA, 1.8.2020)