Der Treffpunkt für Literaten und Künstler von einst.
DER STANDARD

Es gibt wohl in ganz Österreich und außerhalb kein bekannteres Kaffeehaus als das Hawelka. Seit 1912 ist die Inneneinrichtung unverändert, ein Schüler des Architekten Adolf Loos soll die Räumlichkeiten des Cafés entworfen haben. Als Treffpunkt für die seinerzeit größten österreichischen Künstler wie Friedensreich Hundertwasser, Oskar Werner oder Helmut Qualtinger erlebte es in den 60er- und 70er-Jahren seine Hochzeit.

Heute wird das Café bereits in dritter Generation von den Brüdern Amir und Michael Hawelka geführt. Amir Hawelka blickt auf die Geschichte des Hauses zurück und erklärt, warum es Kaffeehäuser auch noch in 50 Jahren geben wird. (Christopher Lettner, Andreas Müller, 24.8.2020)