Die prämierte Initiative setzt sich für ein Verkehrskonzept zugunsten von Radfahrern, Fußgängern und Nutzern öffentlicher Verkehrsmittel ein.

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Die Initiative "Platz für Wien", die im Vorfeld der Gemeinderatswahl im Oktober für eine radikale Verkehrswende zugunsten von Radfahrern, Fußgängern und Öffis Stimmung macht, wird mit dem diesjährigen Wiener Mobilitätspreis des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) bedacht. Die Auszeichnung, die von der Stadt und der ÖBB unterstützt wird, wurde am Montag bei einem Medientermin überreicht.

Der Mobilitätspreis stand heuer unter dem Motto "Verkehr auf Klimakurs bringen", da dieser Sektor für 40 Prozent der CO2-Emissionen Wiens verantwortlich ist. 100 Projekte wurden eingereicht. Neben dem Sieger "Platz für Wien", der mit einer Onlinepetition bisher knapp 37.000 Unterschriften gesammelt hat, wurden das Wiener Bahnreisebüro Traivelling und die Wiener Stadtplanung für ihr "Fachkonzept Polyzentrales Wien", das die fußläufige Erreichbarkeit aller wichtigen Wege des täglichen Lebens zum Ziel hat, als "vorbildliches Projekt" gewürdigt. (APA, 24.8.2020)