Medikamentenhersteller wie Sigmapharm sind in diesen Zeiten gefordert. Die Investitionsprämie soll Unternehmen in vielen Bereichen zu Investitionen bewegen, erhofft die Regierung.

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Tulln/Wien – Bereits 5.000 heimische Firmen haben die Investitionsprämie beantragt. Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) nannte diese Zahl am Freitag nach einer Tagung mit den Wirtschaftslandesräten der Bundesländer in Tulln. Das Investitionsvolumen bezifferte sie mit sieben Milliarden Euro. 1.800 Anträge seien bisher aus Oberösterreich eingelangt, Niederösterreich liege mit 800 an zweiter Stelle.

"Die Investitionsprämie boomt", stellte die Ministerin fest. Von den vorerst 5.000 Betrieben seien 60 Prozent Kleinstunternehmen. Bei 30 Prozent handle es sich um Klein- und Mittelbetriebe, bei zehn Prozent um große Unternehmen.

Ökologisierung bis Ausbildungsplätze

Die Investitionsprämie kann seit Dienstag (1. September) bei der Förderbank Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft (AWS) beantragt werden. Damit sollen Unternehmen trotz Coronakrise einen Anreiz für Neuinvestitionen haben. Der Schwerpunkt liegt auf Ökologisierung, Digitalisierung und Gesundheit.

Zudem soll ein Beitrag zur Sicherung von Betriebsstätten, die Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen und die Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit ermöglicht werden, heißt es beim AWS.(APA, 4.9.2020)