Foto: Land OÖ / Lisa Schaffner

Wegen der Veröffentlichung eines Artikels am 27.09.2019 auf der Website www.derstandard.at unter der Überschrift "Wie eine Tischlerei den Lehrplatz eines afghanischen Asylwerbers erstritt", in welchem behauptet wurde, der Antragsteller Mag. Johann Gudenus sei rechtskräftig wegen Verleumdung eines afghanischen Lehrlings verurteilt worden, wurde in einem Medium in Bezug auf den Antragsteller der objektive Tatbestand der üblen Nachrede nach § 111 Abs 1 und 2 StGB hergestellt und dessen Unschuldsvermutung verletzt.

Die Antragsgegnerin STANDARD Verlagsgesellschaft m.b.H. wurde zur Zahlung einer Entschädigung nach §§ 6 Abs 1, 7b Abs 1 MedienG an den Antragsteller Mag. Johann Gudenus, zur Urteilsveröffentlichung sowie zum Kostenersatz verurteilt.

Landesgericht für Strafsachen Wien,

Abteilung 042, am 07.01.2020