DER STANDARD

Nicht zu jedem Fahrprofil passt ein E-Auto. Um dennoch Sprit sparen zu können, kann man selbst einiges machen: runter vom Gas, gleiten statt hetzten. Aber auch die Hersteller helfen uns dabei – nicht ganz uneigennützig, müssen sie ja ihren Flottenverbrauch senken, wollen sie Strafzahlungen entgehen. Dies machen sie mit einer Reihe von unterschiedlichen Hybridantrieben – die nicht immer nur am Verbrenner hängen müssen, sondern durchaus eine Brennstoffzelle mit einem batterieelektrischen Antrieb kombinieren können, wie das Mercedes-Benz beim GLC F-Cell realisiert hat.

Hybridantriebe findet man heute nicht mehr nur bei Hybrid-Pionier Toyota, sondern bei verschiedenen Marken und in allen Fahrzeuggrößen, vom Van bis hin zum Kleinwagen. Neu ist etwa der Renault Clio Hybrid, auf der anderen Seite der Serielle-Vollhybrid Ford Custom. Plug-in-Hybride sind vor allem ab der Mittelklasse zu finden.

Aber auch alternative Treibstoffe sind eine Möglichkeit, den Verbrauch eines Autos zu senken. Bekannt, aber nicht so stark nachgefragt sind Erdgas-Autos. Das Angebot an regenerativen Treibstoffen ist indes noch überschaubar, und Wasserstoff-Brennstoffzellen-Autos sind ebenso rar.

Einen ganz eigenen Weg geht Mazda. Die Japaner haben den Charme des Benziners mit der Sparsamkeit eines Diesels kombiniert und den Skyactiv X, einen Diesotto, den selbstzündenden Benziner, auf den Markt gebracht. (Guido Gluschitsch, 25.10.2020)