Omas gegen Rechts fordern, Flüchtlinge aus Griechenland und von der Balkanroute in Österreich aufzunehmen.

Foto: Matthias Cremer

Wien – Seit nunmehr fünf Wochen halten sie Mahnwache auf dem Deserteursdenkmal schräg gegenüber vom Bundeskanzleramt – werktags jeweils von zehn bis 16 Uhr. Österreich solle endlich Flüchtlinge aus Griechenland und von der Balkanroute aufnehmen, fordern die Omas gegen Rechts, die am Donnerstag eine Pressekonferenz abhielten.

"Wir werden jeden Tag wiederkommen, bis die Aufnahmeweigerung der Regierung endet oder wir umfallen", sagte die "Oma" Monika Salzer (rechts). Die Schriftstellerin Susanne Scholl (Mitte) berichtete von unbeantworteten Briefen an die Regierung – und davon, dass zwar Passanten bei den Kundgebungen interessiert stehen blieben, nicht aber die Leute aus dem Kanzleramt: "Die schauen alle bewusst weg." (bri, 22.10.2020)