Die jüngste 5G-Auktion sei den drei Netzbetreibern A1, Drei und Magenta teurer gekommen als es auf den ersten Blick scheint.

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Trotz Homeoffice und dem damit verbundenen Digitalisierungsschub des Landes spürt der teilstaatliche Telekomanbieter A1 (Telekom Austria) die Folgen der Coronavirus-Pandemie. Die Mobilfunkbetreiber trifft vor allem der Rückgang im Reiseverkehr, der bei A1 zu einem Einbruch der Roaming-Umsätze führte und den Umsatz um zwei Prozent und das Ergebnis (Ebitda) um fünf Prozent schmälerte, wie A1-Chef Thomas Arnoldner am Freitag auf der "Gewinn"-Messe sagte.

Durch andere gegenläufige Effekte seien die Umsatzerlöse aber dennoch weitgehend stabil geblieben, so Arnoldner. Im Lockdown hat A1 unter anderem den Krisenstab unterstützt und dem AMS und 1450 bei den Hotlines geholfen, den Ansturm zu bewältigen. Das A1-Netz sei mit der Belastung gut zurecht gekommen, sodass Investitionen in das nächste Jahr verschoben wurden, berichtete der Manager.

5G-Auktion teuer

Die jüngste 5G-Auktion sei den drei Netzbetreibern A1, Drei und Magenta teurer gekommen als es auf den ersten Blick scheint. Zum Versteigerungserlös von 202 Mio. Euro komme noch, dass sich die Provider verpflichtet haben, für rund eine halbe Milliarde Euro Gemeinden zu versorgen, die bisher keine oder kaum eine Netzabdeckung hatten.