Kamala Harris und Doug Emhoff: Liebe mit Ende vierzig gefunden.
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Nicht nur Frauen und Kindern von Einwanderern hat die Ernennung von Kamala Harris zur nächsten und gleichzeitig ersten amerikanischen Vizepräsidentin Hoffnung gegeben. Auch denen, die jemals daran gezweifelt haben, einen liebenden Partner oder eine liebende Partnerin zu finden und die das von der Gesellschaft dafür definierte Alter überschritten haben – dieser Meinung ist jedenfalls die "Washington Post". Immerhin haben sich Kamala und ihr Mann Doug Emhoff erst kennengelernt und geheiratet, als beide Ende vierzig waren und er bereits eine Ehe hinter sich hatte.

Es hat seine Vorteile, wenn einem die große Liebe erst später widerfährt: Man steht voll im Leben, weiß eher noch als mit Mitte zwanzig, wer man ist, was man will – und was man auf keinen Fall mehr akzeptieren kann. Man kennt seine Grenzen und Wünsche und weiß aus jahrelanger Erfahrung, dass man auch bestens in der Lage ist, das Leben allein zu meistern. Beste Voraussetzungen eigentlich – oder macht einen all das in Beziehungsdingen weniger kompromissbereit?

Wie war das bei Ihnen?

Wie hat sich Ihre späte Liebesgeschichte ergeben? Haben Sie für sich selbst noch damit gerechnet? Was war leichter als in jüngeren Jahren – und was eine Herausforderung? Tauschen Sie sich im Forum aus – und um die "Washington Post" zu zitieren: "Sucht weiter. Euer Doug ist irgendwo da draußen." (aan, 13.11.2020)