Magenta-Chef Andreas Bierwirth.

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Für die heimische Telekom-Unternehmen läuft es gut. Die Ausgangsbeschränkungen sowie das Arbeiten und Lernen von Zuhause aus, sorgen nach verstärkter Nachfrage. Das zeigen auch die Geschäftszahlen, die Magenta am Donnerstag präsentierte.

Mehr Kunden

Der Anbieter konnte den Umsatz in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 um 20,5 Millionen Euro auf 959,5 Millionen Euro steigern. Das ist ein Umsatzwachstum von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 939,0 Millionen Euro. Der Gewinn "wuchs in den ersten neun Monaten 2020 um rund 4 Prozent auf 383,2 Millionen Euro", teilte das Unternehmen mit. Magenta konnte 1,5 Prozent mehr Mobilfunkkunden und 2,7 Prozent mehr Breitbandkunden (625.000 Subscriber) gewinnen. Im Netz von Magenta sind nun 5,1 Millionen Sim-Karten zu finden. Darunter auch jene des Diskonters Hot, der sich in das Netz eingemietet hat.

5G

In den vergangenen Monaten hat Magenta sein Netz ausgebaut. "Bis Ende Oktober 2020 sind 163 Mio. Euro in den Ausbau der Netze geflossen. Besonders spürbar ist das beim forcierten 5G Ausbau", so Magenta. Das Unternehmen hat bereits über 1000 5G-fähigen Standorte in ganz Österreich. Bis Jahresende sollen es 1200 sein. (red, 12.11. 2020)