Die von Frankreich geführte "Barkhane"-Mission umfasst mehr als 5000 Soldaten.

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Bamako/Paris – Französische Soldaten haben im westafrikanischen Mali Dutzende Kämpfer bewaffneter Terrorgruppen getötet. Wie der französische Generalstab berichtete, gab es rund 180 Kilometer östlich der Regionalhauptstadt Mopti in der Mitte des Landes einen mehrstündigen Kampfeinsatz mit Mirage-Flugzeugen, Kampfhubschraubern und Bodentruppen.

Eine Zahl der getöteten Kämpfer wurde nicht mitgeteilt. Laut Mitteilung des Generalstabes vom Freitagabend fand der Einsatz der "Barkhane"-Mission bereits am Donnerstag statt. Es wurden dabei rund 20 Motorräder sowie Waffen sichergestellt oder zerstört.

EU-Einsatz

"Barkhane" umfasst rund 5100 Soldaten. Frankreich kämpft im riesigen Sahel-Gebiet gegen Terrorgruppen, von denen einige der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) oder Al-Kaida die Treue geschworen haben. In dem krisengeschüttelten Land sind ein EU-Einsatz zur Ausbildung der Streitkräfte sowie eine UN-Militärmission tätig. Verteidigungsministerin Florence Parly hatte erst am Freitag mitgeteilt, dass ein führender Jihadist in Mali von französischen Soldaten getötet wurde. (APA, 14.11.2020)