"Versuchen Sie für Ihre Kinder einen separaten, ruhigen Arbeitsplatz zu schaffen, der diesen für die gesamte Zeit zur Verfügung steht. Lern- und Spielräume sollten, wenn möglich, getrennt werden", lautete die Aussage des Bildungsministers Heinz Faßmann (ÖVP), die vergangene Woche für Aufregung sorgte. Denn die aktuelle Ausnahmesituation verlangt den meisten Menschen vieles ab – vor allem, wenn Homeoffice und Homeschooling zur gleichen Zeit in Wohnräumen stattfinden sollen, die nicht dafür ausgerichtet sind.

In vielen Haushalten gibt es nicht genug Platz, um in Ruhe arbeiten und lernen zu können.
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Eine Frage des Platzes

Viele Wohnungen sind schlicht und einfach zu klein, um eigene Räumlichkeiten als Arbeitszimmer heranziehen zu können. Nicht selten müssen Esstisch oder Couch als Arbeitsstätte herhalten. Dadurch, dass die meisten Kinder momentan im Homeschooling sind, kann die Situation besonders für Familien schnell sehr beengend werden und zu Anspannungen untereinander führen. Da Kinder vor allem im Volksschulalter oft keine eigenen Laptops oder Computer besitzen, kann es außerdem zu Engpässen bei der technischen Infrastruktur im Haushalt kommen.

Wie haben Sie sich im Homeoffice und Homeschooling eingerichtet?

Haben Sie einen Rückzugsort für sich und/oder Ihre Kinder? Wie sieht es mit der technischen Ausstattung aus? Teilen Sie Ihre Erfahrungen im Forum! (mawa, 24.11.2020)