Es wird viele telefoniert.

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Die Telekommunikations-Regulierungsbehörde RTR hat am Freitag die Marktanteile im Mobilfunk veröffentlicht: Mit Stand vom 30. Juni verfügt A1 über einen Anteil von 39,9 Prozent, gefolgt von Magenta mit 25,3 Prozent und "3" mit 23,6 Prozent. Auf Platz 4 liegt Hot mit 6,7 Prozent, es folgt Spusu mit 2,2 Prozent.

"Wir haben dem Wunsch des Telekom-Sektors Rechnung getragen und veröffentlichen ab nun in jeder Ausgabe des RTR Telekom Monitors die Marktanteile", so RTR-Chef Klaus M. Steinmaurer heute in einer Aussendung. Zuvor haben sich die großen Mobilfunker massiv gegen die Veröffentlichung der Marktanteile ausgesprochen.

1.678 Petabyte

Die Coronakrise sorgte im zweiten Quartal für ein deutliches Plus bei den Telefonieminuten und dem Datenvolumen. "Insgesamt 7.576 Millionen Minuten telefonierten Frau und Herr Österreicher über die österreichischen Fest- und Mobilnetze, das sind um 6,5 Prozent oder 470 Millionen Minuten mehr als im 1. Quartal", rechnet Steinmaurer vor.

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7.018 Millionen Gesprächsminuten entfielen im 2. Quartal auf Mobilfunk, 558 Millionen Minuten auf Festnetze. Der Verbrauch des Datenvolumens in Mobil- und Festnetzen stieg von insgesamt 1.672 Petabyte im 1. Quartal auf 1.678 Petabyte im 2. Quartal.

"Ich rechne damit, dass es im 3. Quartal zu einer Stabilisierung und im 4. Quartal wieder zu einem größeren Anstieg des Gesprächsaufkommens und des konsumierten Datenvolumens kommen wird", so die Prognose von Steinmaurer. (APA, 20.11. 2020)