Es wird einigen aufgefallen sein: Seit heute, 2. Dezember 2020, bekommt ein kleiner Teil unserer Besucherinnen und Besucher eine Login-Schranke angezeigt, mit der Bitte sich anzumelden oder kostenlos zu registrieren, wenn man weiterlesen will. Aktuell sieht das nur ein Bruchteil der User*innen, weil die Schranke getestet und optimiert wird, bevor sie allen angezeigt wird.

Da eine solche Schranke auf derStandard.at eine sehr große Veränderung darstellt, möchten wir erklären, was dahintersteckt.

Als Unternehmen steht der STANDARD, so wie alle Medienhäuser in den vergangenen Jahren, vor großen Herausforderungen. Der Transformationsprozess verändert nicht nur das Geschäftsmodell von Medien grundlegend, sondern neue, marktbestimmende Spieler wie Google und Facebook, lassen einen fairen Wettbewerb kaum mehr zu.

Zu all dem gesellen sich noch die Auswirkungen der weltweit verheerenden COVID-19 Pandemie, die viele werbestarke Branchen hart treffen und die Finanzierungsmöglichkeiten von Medien über Werbung weiter erschweren. Doch unabhängiger Qualitätsjournalismus ist teuer in der Produktion und ein gut moderiertes Forum aufwendig.

Was hat das alles mit einer Login-Schranke und einer kostenlosen Registrierung zu tun?

Wir finanzieren uns aus Werbeeinnahmen und aus Einnahmen, die wir von Leser*innen erhalten, die den STANDARD durch ein Abo oder durch freiwillige Beiträge unterstützen.

Der einfache Akt des Registrierens könnte uns helfen relevantere Werbung auszuspielen. Angemeldet surfen, hilft uns auch mehr darüber zu erfahren, wie User*innen unsere Produkte nutzen, damit wir sie verbessern können.

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