Im Dezember letzten Jahres wurde die Übernahme durch das Software-Unternehmen Salesforce angekündigt.

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Der Bürokommunikationsdienst Slack ist am Montag durch eine Störung stundenlang lahmgelegt worden. Nutzer hatten unter anderem Probleme, sich anzumelden und Nachrichten zu senden. Auch Verbindungen zu Kalender-Apps und anderen Anwendungen funktionierten nicht. Der Ausfall betraf unter anderem Slack-Anwender in den USA, Europa, Japan und Brasilien. Am Dienstag lief der Dienst wieder weitgehend störungsfrei.

Probleme weltweit

Erste Probleme traten am Montagnachmittag europäischer Zeit auf, als in den USA vielerorts der Arbeitstag startete. Die Ursachen der rund vier Stunden anhaltenden Störung blieben auch am Dienstag noch unklar. Experten erwarten allerdings, dass sich das Unternehmen noch ausführlich zu der Panne zum Auftakt des Arbeitsjahrs 2021 äußern wird, immerhin hat Slack in der Vergangenheit im Vergleich zu anderen Tech-Unternehmen sehr transparent über seine Ausfälle berichtet.

Im Mai veröffentlichte das Unternehmen einen detaillierten Blog-Beitrag über Probleme bei der Skalierung der Server, die zu einer größeren Unterbrechung des Dienstes geführt hatten. Der damalige Ausfall, der noch am selben Tag behoben wurde, hatte zumindest teilweise mit dem sprunghaften Anstieg der Nutzung der Slack-Server zu tun. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie arbeiten viele Beschäftigte von zu Hause aus und sind verstärkt auf Bürokommunikationsdienste wie Slack angewiesen.

Slack und Salesforce

Für Slack kommen die Probleme zusätzlich ungelegen, da die Firma gerade in Verkaufsgesprächen ist. Der Software-Konzern Salesforce will sich die im Dezember angekündigte Übernahme rund 28 Milliarden Dollar kosten lassen. Slack steht in einem harten Wettbewerb mit Microsoft. Der Software-Gigant bietet mit Microsoft Teams eine mächtige Alternative zu Slack, aber auch zu Videokonferenzangeboten wie Zoom. (APA, 5.1.2021)