2020 ging der Vorhofer-Preis an Petra Stuiber vom STANDARD.

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Wien – Die Journalistengewerkschaft hat wieder die renommierten Auszeichnungen "Kurt Vorhofer-Preis" und "Robert Hochner-Preis" ausgeschrieben. Teilnahmeberechtigt sind aktuelle Arbeiten aus der politischen Berichterstattung, die ab Mai 2020 entstanden sind. Einreichfrist ist der 16. April, verliehen werden die Preise durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen.

"Kurt Vorhofer-Preis"

Mit dem "Kurt Vorhofer-Preis" werden Journalisten aus dem Printbereich geehrt. Merkmale der Arbeiten sollten "soziale Verantwortung, vereint mit stilistischer Brillanz sowie die unkonventionelle Betrachtungsweise und Darlegung innerer Zusammenhänge sein", heißt es. Die Auszeichnung wird im Andenken an den langjährigen Leiter der Wien-Redaktion der "Kleinen Zeitung" vergeben. 2020 ging die Auszeichnung an Petra Stuiber vom STANDARD.

"Robert Hochner-Preis"

Arbeiten für den "Robert Hochner-Preis" sollten sich durch "kritisches Denken, Courage, hohe Fachkompetenz und soziale Verantwortung" auszeichnen. Benannt nach dem jahrelangen ORF-Anchorman, wird die Auszeichnung für politische Berichterstattung in Radio und Fernsehen vergeben. Vergangenes Jahr nahm den Preis Ulla Kramar-Schmid, Leiterin des Bereichs Investigative Recherche im Aktuellen Dienst beim ORF-Fernsehen, entgegen.

Beide Auszeichnungen werden in Kooperation mit dem Verbund vergeben. Sie sind mit je 7.500 Euro dotiert. Die Entscheidung trifft eine von der Gewerkschaft ernannte Jury. (APA, 22.1.2021)