Auch Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ) gab seine Stimme Sonntagmorgen in der Volksschule Ratzersdorf ab

Foto: JOSEF VORLAUFER

In St. Pölten fand am Sonntag die Gemeinderatswahl mit der Möglichkeit zur Stimmabgabe in 72 Wahllokalen statt. "Vorwählen" war bereits seit 4. Jänner möglich. 12.598 der 46.621 Stimmberechtigten hatten Wahlkarten beantragt. Eine Rekordzahl, die auf die Corona-Pandemie zurückzuführen ist.

Sicherheitsvorkehrungen für Gemeinderatswahl

Die Wahllokale in der niederösterreichischen Landeshauptstadt öffneten um 7.00 Uhr; seit 16.00 Uhr sind die Wahllokale nun geschlossen. Die Stadt habe "alle Sicherheits- und Hygienevorkehrungen getroffen, damit die St. Pöltnerinnen und St. Pöltner bedenkenlos und sicher von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen können", wurde im Vorfeld betont. Mund-Nasen-Schutz beim Betreten der Wahllokale war Pflicht, der vorgeschriebene Abstand zwingend einzuhalten.

Jede Wählerin bzw. jeder Wähler erhielt aus hygienischen Gründen einen eigenen Wahlbleistift, der behalten werden durfte. "Alle Möbel und Gegenstände werden regelmäßig desinfiziert, die Räume immer wieder gelüftet", teilte das Rathaus zudem mit. Die Mitglieder der Wahlbehörde waren durch Plexiglaswände abgeschirmt und trugen ebenfalls Mund-Nasen-Schutz. Ordnerdienste vor den Lokalen zur Stimmabgabe regelten, dass sich nicht zu viele Menschen gleichzeitig im Inneren aufhielten. (APA, 24.1.2021)