Maskenpflicht spricht für alternative Identifikation bei iPhones.

Foto: Reuters, Aly Song

Seit dem iPhone X verzichtet Apple bei den meisten seiner Smartphones auf Fingerabdrucksensoren und setzt stattdessen auf Gesichtserkennung via Face-ID. Beim iPhone 13 könnte man erstmals beide Technologien verbauen.

Ein Fingerzeig

Das "Wall Street Journal" zitiert zwei ehemalige Apple-Mitarbeiter, die bestätigen, dass der US-Konzern an "im Display verbauten Fingerabdrucksensoren arbeitet und bei einem der nächsten Geräte sowohl Touch-ID als auch Face-ID zum Einsatz bringen will". Damit würde man erstmals auf einem iPhone-Screen selbst den Fingerabdruck als Identifikation nutzen können. Bisher musste das, wie zuletzt beim iPhone SE 2020, über eine haptische Taste ausgeführt werden.

Nachdem andere Hersteller, etwa Huawei und Samsung, die Fingerabdruckerkennung bereits auf das Display verlagert haben, scheint es realistisch, dass auch Apple bereits über das Wissen dieser Technologie verfügt. Vor allem in Zeiten, in denen der Gebrauch von Masken allgegenwärtig ist, werden Nutzer eine zusätzliche Identifikationsmöglichkeit zu schätzen wissen.

iPhone 12S

Bereits im Jänner hatte die Website Bloomberg (via Techradar) ein passendes Gerücht aufgegriffen, dass Apple die Fingerabdruck-Technologie auf seine Smartphones bringen will. Es bleibt nur die Frage, ob der US-Konzern schon dieses Jahr mit diesem Feature überraschen oder noch ein Jahr warten wird. Laut Gerüchten soll Ende des Jahres voraussichtlich ein iPhone 12S erscheinen und erst 2022 das iPhone 13. Es scheint demnach nicht unrealistisch, dass sich Apple deshalb diese Neuerung für die kommende Generation aufheben möchte. (aam, 1.2.2021)