Die Hacker aus Nordkorea sollen mehr als 1,3 Milliarden Dollar erbeutet haben.

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Das US-Justizministerium hat drei Nordkoreaner wegen einer weltweiten Serie von Hackerangriffen angeklagt, bei denen mehr als 1,3 Milliarden Dollar erbeutet worden sein sollen.

Sony-Hack und Wannacry 2.0

Die Programmierer im Alter von 27 bis 36 Jahren sollen der am Mittwoch veröffentlichten Anklageschrift zufolge unter anderem am Angriff auf Sony Pictures 2014 im Zusammenhang mit dem Film "The Interview" sowie der Entwicklung der Erpressersoftware Wannacry 2.0 beteiligt gewesen sein.

Auch Angriffe auf Banken in Südostasien, Mexiko und Afrika sowie Diebstahl von Kryptowährungen werden ihnen zur Last gelegt. Die drei Angeklagten sollen für die nordkoreanischen Regierung arbeiten. Die Anklage wurde ursprünglich im Dezember 2020 erhoben und nun öffentlich gemacht. (Reuters, 17.2.2021)