Hat nicht alles im Griff: Jürgen Klopp.

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Hat alles im Griff: Pep Guardiola.

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London – Manchester City bleibt im englischen Fußball das Maß aller Dinge. Die Mannschaft von Coach Pep Guardiola setzte sich am Sonntag in der Premier League auswärts gegen Arsenal mit 1:0 durch und feierte damit ihren 18. Pflichtspiel-Sieg in Folge. Der Vizemeister hat die Tabellenführung mit zehn Punkten Vorsprung abgesichert.

Das entscheidende Tor erzielte Raheem Sterling bereits in der zweiten Minute nach Flanke von Riyad Mahrez. Danach diktierte ManCity klar die Partie und ließ dabei die eine oder andere Chance aus. Arsenal verteidigte tapfer den knappen Rückstand, präsentierte sich aber in der Offensive harmlos.

Zuvor hatte der WAC-Gegner Tottenham seine Talfahrt in der Liga fortgesetzt. Die "Spurs" kassierten bei West Ham eine 1:2-Niederlage und gingen damit zum fünften Mal in den jüngsten sechs Partien als Verlierer vom Platz. Während sich West Ham als bestplatzierter Londoner Club auf Platz vier vorschob, hat die Truppe von Jose Mourinho bereits neun Punkte Rückstand auf einen Champions-League-Platz, allerdings auch ein Match in der Hinterhand.

Fuchs sah Leicester-Sieg von der Bank

Tottenham ist am Mittwoch im Sechzehntelfinal-Rückspiel der Europa League Gastgeber gegen den WAC, nach dem 4:1-Erfolg im Hinspiel dürfen die Londoner bereits mit dem Aufstieg planen. In der Liga haben Harry Kane und Co. hingegen zu kämpfen, auch wenn das 1:2 gegen West Ham etwas unglücklich ausfiel. Nach dem Anschlusstreffer durch Lucas Moura (64.) – der Assist kam vom eingewechselten Gareth Bale – belagerten die Spurs das Tor der Hammers, zweimal verhinderte dabei Aluminium den Ausgleich.

Weiterhin erfolgreich agiert hingegen Leicester City, mit einem 2:1 bei Aston Villa schoben sich die "Foxes" zumindest vorerst auf Platz zwei. Christian Fuchs saß bei den Gästen auf der Bank.

Die vierte Premier-League-Niederlage in Serie für den englischen Fußballmeister FC Liverpool tat Jürgen Klopp besonders weh. "Wir stehen hier, haben das Derby mit 0:2 verloren. Wir wissen alle, wie wichtig das Spiel ist, und das trifft uns hart", sagte der deutsche Coach nach der ersten Heimniederlage gegen den Stadtrivalen Everton seit 1999 am Samstag. Die "Reds" haben nun vier Heimspiele in Serie verloren, das war zuletzt 1924 passiert.

Clublegende Graeme Souness übte beim Sender Sky Sports harte Kritik. "Das ist nur ein Schatten der Liverpool-Mannschaft der letzten drei Jahre", klagte Souness. "Jetzt will jeder gegen sie spielen, weil sie ein leichtes Ziel sind. Es tut mir weh, so etwas zu sagen." Richarlison (3. Minute) und Gylfi Sigurdsson (83.) aus einem umstrittenen Elfer sorgten nach 23 sieglosen Matches seit 2010 für den ersten Everton-Erfolg im Derby. Die "Toffees" zogen nach Punkten mit dem sechstplatzierten Liverpool gleich und haben ein Match weniger ausgetragen.

Manchester United feiert Heimsieg

Manchester United hingegen feierte einen 3:1-Heimsieg über Newcastle. Marcus Rashford (30.), Daniel James (57.) und Bruno Fernandes (75./Elfmeter) erzielten die Tore der Gastgeber, Allen Saint-Maximin hatte ausgeglichen (36.).

Die "Red Devils" liegen damit nach wie vor zehn Zähler hinter City und dank des besseren Torverhältnisses vor dem punktegleichen Leicester City. Die "Foxes" gingen auswärts gegen Aston Villa als 2:1-Sieger vom Platz, Christian Fuchs saß bei den Gästen auf der Bank. (APA, 21.2.2021)