Wer braucht schon Eiszeit, um glücklich zu sein?

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Österreichs Eishockey-Star Michael Grabner hat ein NHL-Engagement in der laufenden Saison aufgegeben. "Ich habe ehrlich gesagt gar keine Lust, unter diesen strengen Sicherheitsvorkehrungen aufgrund von Corona zu spielen. Und bis April (NHL-Transferdeadline: 12. April, Anm.) wird sich das auch nicht ändern. Man darf bei Auswärtsspielen ja nicht einmal einen Kaffee bei Starbucks holen, muss im Hotel bleiben", erklärte Grabner gegenüber der "Kleinen Zeitung" (Montagausgabe).

Grabner war von seinem nunmehrigen Ex-Club Arizona Coyotes im letzten Abschnitt eines Dreijahresvertrages ausbezahlt worden, sein letzter von 680 NHL-Einsätzen ist ein halbes Jahr her. Zuletzt stand Grabner eigenen Aussagen zufolge gar nicht mehr auf dem Eis. Ob der 33-Jährige eine zwölfte Saison in der stärksten Liga der Welt absolvieren wird, ist ungewiss. Ob es auf ein Karriere-Ende hinauslaufe? "Nein, keine Ahnung. Warum muss ich eigentlich ein Karriereende verkünden?", sagte der Villacher. Ein Weitermachen hänge von verschiedenen Faktoren ab. "Es kommt darauf an, wie die Welt aussieht, wie sich mein Körper anfühlt und wie es für die Kinder hier weitergeht." (APA, 1.3.2021)