Ein unangenehmer Fehler bei Windows.

Foto: Alan Diaz / AP

Mit Ende April hat Microsoft ein Update für seine Sicherheitssoftware Windows Defender veröffentlicht, das nun zu unerfreulichen Nebeneffekten führt. Laut Berichten von Windows-Usern wird mit der betreffenden Version der AMEngine (1.1.18100.5) die Festplatte des Rechners nämlich regelrecht zugemüllt.

Bug

So berichtet etwa ein Nutzer im Microsoft-Support-Forum davon, dass auf seinem Rechner mittlerweile mehr als 200.000 kleine Dateien im – versteckten – Verzeichnis C:\ProgramData\Microsoft\Windows Defender\Scans\History\Store zu finden sind. Der aus diesem Fehler resultierende Platzverbrauch soll ebenfalls erheblich sein, andere User berichten von mehreren Gigabyte, einzelne gar von bis zu 30 GB.

Was dabei allerdings auch auffällt: Viele der betroffenen User berichten, dass sie parallel dazu auch noch eine Sicherheitssoftware von Sophos verwenden. Eventuell handelt es sich also um einen Fehler im Zusammenspiel dieser beiden Programme.

Update

Vor allem aber gibt es auch gute Nachrichten. Vor kurzem hat Microsoft nämlich damit begonnen, eine neue Modulversion auszuliefern, die diesen Effekt bereinigen soll. Diese kann über Windows Update heruntergeladen werden und trägt die Version 1.1.18100.6. (red, 6.5.2021)