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Gesunkene Risikokosten und niedrigere Verwaltungsaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr haben der Raiffeisen Bank International (RBI) im ersten Quartal 2021 um ein Fünftel mehr Gewinn gebracht. Unterm Strich blieben 216 Mio. Euro und damit um 22 Prozent mehr als im Vorjahresquartal übrig. Einnahmenseitig gab es beim Zins- sowie beim Provisionsüberschuss leichte Rückgänge zu sehen. Das Kundenkreditvolumen zog indessen um rund ein Prozent an.

Raiffeisen zeigt sich "zufrieden"

"Wir sind mit der Entwicklung des ersten Quartals zufrieden. Im März hat die Kreditnachfrage an Fahrt aufgenommen. Dank des Fortschritts bei den Impfungen spüren wir eine positive Stimmung. Die wirtschaftliche Erholung ist sichtbar und wird sich in den kommenden beiden Jahren nachhaltig fortsetzen", sagte RBI-Vorstandsvorsitzender Johann Strobl am Freitag laut Aussendung.

Der Ausblick für das Gesamtjahr blieb unverändert. Die Bank erwartet, dass das Kreditwachstum im ersten Halbjahr noch schleppend bleibt und erst in der zweiten Jahreshälfte anzieht. Bei der Neubildungsquote für die Risikovorsorgen rechnet die RBI wegen auslaufender Moratorien und Staatshilfen mit 75 Basispunkten, im ersten Jahresviertel lag die Quote bei 35 Basispunkten. Die Ausschüttungsquote für eine Dividende soll bei 20 bis 50 Prozent vom Konzerngewinn liegen. (APA, 7.5.2021)