Real holt einen Punkt.

Foto: REUTERS

Der spanische Fußballmeister Real Madrid hat in La Liga einen Rückschlag im Titelrennen kassiert, aber schlimmeren Schaden abgewendet. Die Königlichen kämpften sich vier Tage nach dem Halbfinal-Aus in der Champions League zu einem 2:2 (0:1) gegen den FC Sevilla und schoben sich trotz einer bitteren Erfahrung mit dem Videoschiedsrichter wieder auf den zweiten Tabellenplatz.

Der Brasilianer Fernando (22.) und Ex-Barca-Profi Ivan Rakitic (78.) erzielten die Tore der Gäste, Marco Asensio (67.) und ein Eigentor von Diego Carlos (90.+4), der einen Schuss von Toni Kroos unglücklich abfälschte, sorgten zweimal für den Ausgleich Reals.

In der Tabelle steht damit Atletico Madrid (77 Punkte) weiter an der Spitze, dahinter folgt Real vor dem FC Barcelona (beide 75), Sevilla ist Vierter (71.). Drei Spieltage stehen noch aus.

Die kniffligste Szene des Spiels spielte sich vor Rakitic' Elfmetertor ab. In der 74. Minute erhielt Real nach einem Foul an Stürmer Karim Benzema einen Foulelfmeter, den Schiedsrichter Juan Martinez Munuera kurz darauf aber zurücknahm. Der Grund: Vor dem Foul an Benzema hatte es ein Handspiel von Real-Profi Eder Militao im Sechzehner der Königlichen gegeben. Der Referee schaute sich die Videobilder an – und entschied nach langem Zögern auf Elfmeter für Sevilla. (sid, 9.5.2021)