Der japanische Investor erlebt einen Aufschwung.

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Ein Jahr nach einem Rekordverlust punktet der japanische Technologieinvestor Softbank dank mehrerer erfolgreicher Börsengänge. Im Geschäftsjahr zu Ende März sei ein Nettogewinn von 4,99 Billionen Yen (umgerechnet 37,8 Milliarden Euro) verzeichnet worden, teilte das Unternehmen des Gründers Masayoshi Son am Mittwoch mit.

Viele Börsengänge

Die für das Geschäft ausschlaggebenden Vision Funds, die an zahlreichen Startups und börsennotierten Firmen rund um den Globus beteiligt sind, machten einen Rekordgewinn in Höhe von 30,5 Milliarden Euro. Dazu trugen die Aktienmarktdebüts des südkoreanischen Onlinehändlers Coupang und des Berliner Online-Gebrauchtwagenhändlers Auto1 bei sowie der gestiegene Aktienkurs des Mitfahrdienstes Uber.

Weitere Firmen stehen in den Startlöchern für den Gang auf das Parkett. Laut dem Finanzchef des Vision Funds, Navneet Govil, gibt es "beträchtliche Investitionen", deren Wert gehoben werden könne. So streben Uber-Konkurrent Grab und der Büro-Vermittler WeWork an die Börse. Zu Ende März war das mehr als 80 Firmen umfassende Portfolio von Softbanks weltweit agierendem Vision Fund 1 mit 154 Milliarden Dollar wieder deutlich mehr wert als der summierte Kaufpreis von etwa 100 Milliarden Dollar. (Reuters, 12.05.2021)